18. Juni 2008

Der Lauf des Lebens 1/?

Filed under: Kurzgeschichte,Mit CoAutor — at 22:20

Diese Story habe ich spontan an einem Abend zusammen mit einer Freundin geschrieben. Sie wurde nie überarbeitet und meine Freundin hat keine Schreiberfahrung – es war einfach ein Spaß und vielleicht macht ja das Lesen auch Spaß.

Die Hauptakteure: (ausgedacht, keine echten, realen, lebenden Personen!)

Name: Johnny Dean
Alter: 22 Jahre
Geschlecht: männlich
Aussehen: gut, schlank, sportlich, trainiert etwas, aber kein „Koffer“
Haare: dunkel, meist gefärbt Augen: braun
Hobbys: Musik, Tiere, Cinema …
Beruf: studiert Film u. Mythologie (Nebenfach), wenn er Geld braucht geht er zu seinem Vater
Charakter: eigentlich ruhig und ausgeglichen, sagt aber was er denkt, sensibel, lustig

Name: Jack Traven
Alter: 24
Geschlecht: männlich
Aussehen: sportlich, groß, gutaussehend Haare: braun Augen: braun
Hobbys: Cinema, Zeichnen
Beruf: versucht Kunst zu studieren, verdient sich sein Geld in einem angesagten Club
Charakter: lustig (manchmal auch albern), ansonsten sehr ruhig

Part 1

In der Stadt hatte gerade ein neuer Club eröffnet und Johnny hatte sich schon den ganzen Tag darauf gefreut, diesen Abends mal zu erkunden. Nach der Uni wartete schon die Limo seines Vaters vor der Schule und Johnny stieg ein um sich nach Hause fahren zu lassen.
Das Haus war leer, also lies sich Johnny vom Butler etwas zu essen bringen und begann, nachdem er sich zurecht gemach hatte, seine Kleidung für den Abend herauszusuchen.

Derweilen hatte sich Jack während der Pause aus der Uni verdrückt und ging in die City um sich ein paar Klamotten zu kaufen. Er war auf der Suche nach einem Job um sich ein paar Kröten zu verdienen. Dabei dachte an den Club der heute neu eröffnet wurde.

So viel wie Johnny wusste, liefen im Club schon alle Vorbereitungen heiß und er war so gespannt darauf, dass er es kaum noch zuhause aushielt. Sein Vater war Mitbesitzer des Clubs und schon den ganzen Vormittag dort. Johnny fragte sich, ob er schon mal hinfahren sollte.

Jack stand vor der Tür der Geschäftsleitung und wusste genau das er alles vermasseln würde. Er ging den Gang auf und ab und spielte gedanklich das Gespräch lauthals durch.
Da öffnete sich die Tür und ein älter Mann, mit hell grauen Haaren stand vor Jack:
„Wer sind sie denn? Was machen sie hier? Und warum schreien sie so herum?“

Jack erschrak und stammelte etwas vor sich hin was wieder keiner verstehen konnte. Bis er endlich seine Gedanken sortierte und sagte das er nach einem Job suchte. Und gerne mal mit dem Chef von diesem Laden sprechen wollte.

„Laden, sie sind gut junger Mann! Als was wollen sie sich denn hier bewerben? Das sollen wir erst mal klären!“
„Ich weiß nicht! Als Bedienung ? Oder hinter der Theke ? Aber keine Klo’s putzen !!!“
„Also sie wären gerne im Service Bereich tätig? Und als Putzkraft wollen sie nicht arbeiten. Schade, da hätten wir noch Interesse dran. Sie müssen wissen unser Club soll ein gewissen Niveau erfüllen und wir suchen unsere Service Kräfte sehr gezielt aus!“
„Ja, natürlich das kann ich verstehen ! Und welches wäre das ?“
„Wie bitte? Welches was? Meinen sie die Tätigkeitsbereiche?“
„Nein, welches Niveau man erfüllen muss um hier in diesem club tätig zu werden ?“
Der Mann lehnte sich an die Wand hinter ihm und räusperte sich: „Es geht um Ausstrahlung, um Gewandtheit und darum wie sich die Servicekräfte auch den Kunden gegenüber ausdrücken können! Wir stellen viele Studenten hier ein, die eine Nebentätigkeit suchen, die haben das meist ziemlich gut drauf!“
Jack wusste, dass er keine Chance mehr hatte aber er gab nicht auf…
„Das ist ja praktisch! Ich bin Student und ich bin auf der Suche nach einer Nebentätigkeit!“ Grinste Jack.
„Ich muss sagen, ich mag ihren Humor und ich mag auch Leute, die für ihre Sache einstehen. Aber wissen sie, junger Mann, mein Sohn ist auch Student und ich würde einen Teufel tun und ihn hier einstellen!“
„Wie ? Sie haben einen Sohn den Sie auf keinen Fall einstellen möchten? Was wollen Sie mir damit sagen ?“
„Damit will ich sagen, dass ich selbst meinen eigenen Sohn nicht einstelle, das hat nichts mit ihm zu tun oder mit ihnen, wenn ich sie nicht einstelle, sondern mit anderen Faktoren.“
„Jo, den Satz an sich hatte ich schon verstanden. Ich wusste nur nicht was das mit mir zu tun haben soll! Tja und nun ?“
„Jooo? Eventuell hat es damit etwas zu tun?!“, er lächelte, „also, meinen Sohn stelle ich nicht ein, weil die Art der Kleidung und Sitten die er bevorzugt hier nicht erwünscht sind und eh ich sie einstelle müssten sie an ihrem Wortschatz arbeiten!“
„Das kann ich leider nicht beurteilen ! Ich kenne Ihren Sohn nicht. Habe aber das Gefühl als wollten Sie mir damit sagen das ich ihm ähnle? Was hat die Kleidung damit zu tun? So wie sich das anhört trägt man hier Berufskleidung. Na ja mein Wortschatz mmh ich weiß ! Aber man kann ja alles lernen, nicht wahr!?“ Jack lächelte fast mit Augenaufschlag.

Plötzlich kam ein anderen Mann aus der Tür, aus der auch der erste gekommen war und lächelte, dann klopfte er dem älteren Mann auf die Schulter und sagte:
„Ach, Michael sei doch nicht immer so hart mit der Jugend, du behandelst auch Johnny immer wie einen Aussätzigen! Was hast du denn gegen unseren jungen Sprücheklopfer hier?“, er wandte sich zu Jack und lächelte freundlich:
„Wie ist denn dein Name, mein Junge?“
Jack kam sich gar nicht verarscht vor. Aber er lächelte…..
„Jack ist mein Name! Und wer sind sie ?“
„Also der Club gehört uns beiden, das ist Michael Dean und mein werter Name ist Logan Moore.“, er gab Jack eine Hand. „ich finde, da wir noch Servicekräfte brauchen, geben wir die heute eine Chance und du kannst dich bewehren, wenn es heute nicht klappt, musst du gehen, andernfalls bist du eingestellt! Aber keine Sorge, das geht heute Abend allen Servicekräften so! Seien sie damit einverstanden und gehen sie sofort, ihre Wahl!“
„Tja, mal sehen !! Ich glaube damit kann ich leben !“ Grinste Jack „Ich bleibe!“
Logan lächelte zurück: „Gut! Und dann noch eines für heute Abend, junger Mann. Sie brauchen keinen ihrer Sätze mit Tja oder mit Jo zu beginne, dann wäre alles viel besser! Da vorne schwirrt irgendwo eine kleine zierliche, aber sehr hübsche Frau namens Natalie herum, die wird dir schon mal deine Dienstkleidung geben. Wir sehen uns dann heute Abend um 18 Uhr ab 20 Uhr ist Eröffnung, vorher noch Einweisung fürs Personal!“
„Alles klar! Ich geh Sie dann mal suchen.“
Jack lief los und suchte nach Natalie die da irgendwo „herum schwirren“
sollte ! Bis er aus der Ferne jemanden fürchterlich fluchen hörte. Das ist bestimmt Natalie dachte er.
„Alles geht schief, alles geht schief, alles geht schief!“, Natalie stand Kopfschüttelnd hinter der vorderen Bar und hielt einige Rohre in der Hand.
„Alles in Ordnung?“ fragte Jack und gleichzeitig dachte er (und hier ist dein Schild) „Bist du Natalie?“
„Alles geht schief!“, sie schüttelte wieder den Kopf: „NEIN, hier ist GAAAR nichts in Ordnung! Und soll ich dir mal was sagen, ich HASSE diesen Job. Jeder der hier anfängt muss bescheuert sein!“
Jack hob die Augenbraue und seufzte. „Kann ich dir irgend wie behilflich sein? Ich wollte nämlich hier anfangen und suche Natalie!“
„Ja du hast sie gefunden. Herzlichen Glückwunsch!“, sie schmiss die Rohre vor sich auf den Boden, „schön wäre es, wenn du der Handwerker bist, der kommen wollte um die Zapfanlage zu reparieren. Bitte sag jetzt das du dieser Handwerker bist, jaaa?!“
Jack lachte und verzog das Gesicht als die Rohre auf den Boden fielen. „Sorry, ich bin nicht der Handwerker. Ich bin angehende ‚Servicekraft‘ !“ lachte Jack.
Natalie schaute betrübt: „Und du kennst dich gar nicht mit so was aus? Rohre“, sie deutete nach unten „und Pumpen und so was?!“
„Mh, ich schau mal! Jack sah sich das „Gewirr“ unter der Theke an und seufzte noch ein mal.
„Was hast du da gemacht?“
„Ich?“, Natalie beugte sich über den vor ihre knienden Jack und blickte skeptisch: „Nichts! Das war so, das war kaputt, da kommt nichts raus!“, sie drehte frustriert am oberen Hebel der Zapfanlage, aber alles blieb trocken.
„Wer bist du eigentlich? Noch so ein Student? Hat Johnny dich geschickt? Gehörst du auch zu der Truppe?“
Jack lag derweilen unter der Theke und war völlig nass weil Natalie am Hebel gedreht hatte.
„Also, das stinkt mir hier gewaltig! Ich habe den ganzen Mist in den Haaren, bäh ! Wer ist überhaupt Johnny ? Ja ich bin Student und heiße Jack ! Und was für eine Truppe ?“ Jack stand mittlerweile pudelnass vor Natalie die Arme vor der Brust verschränkt, aber grinsend.
„Hast du etwa keine Dusche zuhause?“, Natalie grinste. „Hi Jack! Ich bin Natalie, ach ja, das weißt du ja schon! Ha, ha, ich bin heute echt neben mir!“, sie gab Jack ein Geschirrtrockentuch und grinste dann wieder. „Johnny ist doch der Sohn vom Chef. Und er hat ein paar seiner Kumpels hier einen Job beschafft, deshalb meinte ich Truppe!“

„Meine Dusche ist doch hier!“ Jack machte sich die Haare trocken. „Ich kenne Johnny nicht. Bin von selbst hier hin gekommen! Hatte eigentlich gar nicht damit gerechnet, das ich hier einen Job bekomme!!“
Ein Mann mit einem Feudel kam zu ihnen und wischte dort wo eben Jack gelegen hatte. „Sauber, sauber!“, sagt er und ging weiter.
Natalie blickte nur etwas entgeistert und lächelte dann Jack an: „Wieso nicht? Wieso hast du dich denn hier vorgestellt, wenn du nicht dachtest, das du einen Job bekommst?!“
Jack stand noch immer da mit offenem Mund und leicht schüttelndem Kopf. „Was war das denn? Sauber, sauber. Was ein Dialog und ich darf nicht mit den Worten ‚Tja‘ oder ‚Jo‘ beginnen. Na ja, was hast du gesagt? Sorry, war etwas abgelenkt!“
„Das war doch der Hubert! Der ist etwas geistig zurück geblieben, aber ein ganz lieber Kerl!“, während Natalie redete, drehte Hubert seine Runde und wischt alles sauber, sauber. „Ich hatte dich gefragt, wieso du dich hier bewirbst, wenn du sowieso denkst, das du nichts kriegst? Maaannn, hör mir gefälligst zu!“, sie boxte ihn mit ihren spitzen Handknochen in die Rippen.
„Aaaahhh, so was !! Ich hau zurück“ Grinste Jack. „Ich bin nicht besonders begabt in solchen Gesprächen!“
„Man schlägt aber keine Frauen!“
Ein Junge der völlig schwarz gekleidet war, hatte den Club betreten. Natalie zog die Augenbraun hoch. „Bewerbungsgespräche meinst du?“, fragte sie, mit Blick in Richtung des Jungen.
„Ach ich dachte du wärst die Hausgans“ sagte Jack spöttisch. Jack folgte ihren Blicken.
„Quark, Quark. Nein ich bin der Depp für alles. Ich bin fürs Management zuständig, so hieß es in der Stellenbeschreibung zumindest! Aber was habe ich denn mit dem blöden Zapfzeug zu tun? Was guckst du so?“, sagte Natalie.
„Oh, du bist die Managerin! Den Zapfhahn bringen wir schon in Ordnung. Du hast den Typen nur so komisch angesehen, dann schaut man automatisch auch hin! Ist was mit dem?“
„Er sieht verdammt gut aus! Hmmm,“ machte Natalie. „Ja ich manage diesen Kindergarten hier! Und du bekommst das hin ja? Suuuper!“, Jack bekam zur Belohnung schon mal einen Kuss auf die Wange.
„Ach sooooooo! Der sah doch nicht gut aus….!“ Grinste Jack. „Das mit dem Zapfhahn mach ich noch. Ansonsten sag ich du wärst es gewesen!“ Lachte Jack und rieb sich die Wange.
„Ach, du bist schwul? Also doch, doch, ich finde das schon und wieee. Er versteckt bloß alles! Ich war’s? Ne, ne, ich gehe jetzt und lasse dich alleine werkeln!“, sie grinste höhnisch.
„Alsoo, ich bin nicht schwul! Ja ja hau ruhig hier ab! Du musst mir aber erst meine Dienstkleidung geben! Bin ja so gespannt!“
Der Junge in schwarz kam auf die zu.
„Och ich bleib doch noch was!“, sagte Natalie schon. „Wieso sagst du dann, er ist nicht hübsch, wenn du nicht schwul bist, kannst du als Mann so was doch gar nicht beurteilen! Dienstkleidung? Welche Größe denn?“
„Ja ja, nun will sie doch bleiben, Weiber!“ Grinste Jack höhnisch. „Ja welche Größe. Gute Frage, ich denke M oder L !“
„Wie bitte? Weiber?“, Natalie blickte beleidigt.
Der Junge war bei ihnen angekommen: „Wer denn?“
„Er sagt ich bin ein Weib! Blöder Sack!“, Natalie schmiss mit Bierdeckel nach Jack.
„Aua, mach so weiter, junge Frau! Dann kommt gleich wieder der Reinemacher! So, ich versuch mich jetzt an der Zapfanlage!“
Beide blickten Jack nach, als er auf die Knie ging und sagten wie aus einem Mund: „Hubert!“
Von unten aus dem Schrank schalle „Ja, genau der! Sauber, sauber! Meister Propper.“
„Wer ist der Vogel denn?“, sagte der Junge in schwarz zu Natalie, diese seufzte errötete und lächelte verlegen: „Weeer?“
„Er!“, der Junge zeigte unter den Tresen.
Sie fing an zu stottern „Dass? Dass ist ähm der Klempner!“
Jack musst wieder lachen als er das Gestammel von Natalie hörte.
„Ach so! Na dann machen sie mal das sie fertig werden, junge Mann und reden sie nicht so mit unser Managerin! Der Laden muss heute Abend in Topzustand sein!“, er stand wieder vom Barhocker auf und sagte dann: „Bis später mal!“
Jack schaute rauf zu Natalie. „So, so der Klempner! Und warum stotterst du auf einmal?“
„Mir fiel so schnell grade nichts ein. Ja, ja ich stottere doch gar nicht! Nein! Es ist bloß, weil, wegen, ich weiß, ja, was ist denn mit mir eigentlich los?!“
„Ägypten? Keine Ahnung was mit dir los ist. Ich kenne dich nicht! Eigentlich. Aber anscheint hat der mysteriöse junge schwarze Mann eine besondere Anziehungskraft auf dich.“ Jack grinste.
„Was ist mit Ägypten? Mysteriös? Ja findest du auch? Ich auch, Total. Der ist so Hammer! Der ist sooo cool!“, Natalie blickte gen Himmel.
„Vergiss Ägypten ganz schnell wieder…. ja ja mysteriös ! Finde ich auch. Auf jeeeeeden Fall. Kennst du ihn?“
„Ja er ist soo was von mysteriös! Gell, finde ich auch! Total! Ja sicher kenne ich ihn!“
„Ja der hat was!“ Jack stieg voll drauf ein. „Und ? Was hast du jetzt vor?“
„Ja der ist total süß! Hach…“, machte Natalie. „Wie? Vor? Wohin?? Ich habe vergessen was ich wollte… Ach, wollte ich nicht Dienstkleidung holen, für wen? Für dich, nach wahr? Was war das noch XXL?“, Natalie wirkte etwas verwirrt.
Jack schüttelte lachend den Kopf. „Na der verdreht dir ja richtig den Kopf was! Und zwar so das du mir schon die Elefantengröße andrehen willst. Meine Größe ist M oder L.“
„Ja was denn nun M oder L?“
„Ich muss das erst anprobieren“.
„Warum? Dann musst du auch mitkommen, oder meinst du ich schleppe die ganze Garderobe hier her?“, sie schaute wieder verzückt: „Ist er nicht toll?!“
„Ja gut, ich komme gerade mit! Jaaa, der ist einfach wundervoll! Dann geh doch mit ihm aus!!“
„Aber das geht doch nicht…“

Jack wurde immer neugieriger…..
„Warum nicht?“
„Du weißt doch, ich fange zu stottern an, wenn er vor mir steht, da kann ich ihn wohl kaum nach einem Date fragen!“
„Ja aber du hast doch gesagt das du ihn schon kennst! Wie lange kennst du ihn denn schon?“
„Ich kannte ihn zuerst von der Uni, er hat da angefangen, da war ich schon 2 Jahre dort! Ja und jetzt seit ich hier arbeite kenne ich ihn besser!“
„Unterhaltet ihr euch denn öfters?“
„Jaaa, das läuft dann so ab wie eben. Ich stottere rum und er geht dann irgendwann.“ Natalie ging vor, in Richtung eines Lagerraumes.
„Und ich dachte schon ich bekomme mein Maul nicht auf!“ Grinste Jack. „Hat er denn Interesse an dir?“
„Ich weiß nicht! Ich wollte schon aus der Kirche austreten wegen ihm. Aber ob er mich mag… hm, keine Ahnung!“, sie betrat mit Jack den Lagerraum und stapfte auf einen Kleiderständer zu und suchte Jacks Größe: „Hier, Anziehen!“

„Na ja, verteidigt hat er dich jedenfalls eben, vor dem bösen Klempner!“ Jack probierte das Hemd an und blieb stecken. „Misses, mir passt größe S nicht.“
„Das war M – Mister!“
„Echt? Auf jeden fall komme ich so nicht daraus. Dann gib mir bitte L!“
„Soll ist ziehen?“, sie zupfte an Jacks Ärmel herum. „Was mach ich denn mal mit ihm?“
Jack sah es schon kommen dass es gleich ein unangenehmes Geräusch geben würde. „Tja, keine Ahnung. Ich bin für so was auch nicht geboren. Ansonsten quatsch ihn doch einfach voll!“
„Ich stottere doch immer, wenn ich ihn sehe! Oder soll ich doch aus der Kirche austreten?“, Natalie, reichte Jack die Uniform in der Größe L.
„Dann trink dir doch vorher einen. Oh Mann das ist ja eine komplette Uniform. Wie grässlich.“
„Nein, das ist Dienstkleidung, ich habe auch so was! Ich betrinke mich doch nicht um mit ihm reden zu können, vertrage doch nichts!“, sie kicherte.

Jack grinste. „Du sollst dich ja auch nicht gleich besaufen, bist du unter dem Tisch liegst. Aber bei den meisten ist die Hemmschwelle dann nicht mehr so hoch. Allerdings ist das immer interessant wenn Leute kein Alkohol vertragen.“ Jack lachte.
„Ich muss mich jetzt noch um andere Sachen kümmern, wir sehen uns heute Abend, ja! Dir lege ich schon mal vertrauensvoll die Aufgabe der Reparatur der Zapfanlage in die Hände. Bis dann!“
„Ok, bis dann!“ Jack nahm sich seine Dienstkleidung und verschwand.

Am Abend war Jack mächtig aufgeregt vor seiner ersten Schicht.

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**more coming soon**

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